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CJD aktuell

 

Gewalt,
sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands

 

Deutsch lernen

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) unterstützen junge Menschen mit Einwanderungshintergrund im Alter von 12–27 Jahren bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integration.
 Sie haben vor allem die Aufgabe, neu zugewanderten und nicht mehr schulpflichtigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor, während und nach dem Integrationskurs eine Integrationsförderung anzubieten.
 Jugendmigrationsdienste sind bundesweit tätig und werden vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  (BMFSFJ) gefördert.
 Das CJD Wolfstein ist Träger des für den Kreis Kusel zuständigen JMD.
 Die Leitung hat Diplom-Pädagogin Vanadis Schwarz.
 Seit Ende 2005 wird in Kusel vom Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) ein Integrationskurs für Zuwanderer durchgeführt, der vom JMD koordiniert und maßgeblich begleitet wird. Dieser Kurs ist mit 20 Teilnehmenden belegt.
 Mit dem seit Januar 2005 in Kraft getretenen Zuwanderungsgesetz werden erstmalig staatliche Integrationsangebote für Zuwanderer gesetzlich geregelt. Der Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs zur Vermittlung ausreichender Sprachkenntnisse sowie einem Orientierungskurs zur Vermittlung von Wissen zur Rechtsordnung, Geschichte und Kultur in Deutsch­land. Ein Integrationskurs umfasst einen Basis- und einen Aufbausprachkurs von insgesamt 600 Stunden sowie einen Orientierungskurs von 30 Stunden. Der Kurs wird mit einer Sprachprüfung zum Zertifikat Deutsch abgeschlossen. (Mehr dazu in unserem Flyer.)
Die in dem Integrationskurs vermittelten Inhalte sind u.a. Voraussetzung für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis. Darüber hinaus verkürzt sich im Falle einer erfolgreichen Teilnahme die Mindestfrist für eine Einbürgerung von acht auf sieben Jahre.
Ein weiteres Projekt des Jugendmigrationsdienstes ist ein Internetcafé in Waldmohr, welches  seit 1½ Jahren in Kooperation mit der VG Waldmohr betrieben wird.
 Dort haben sowohl zugewanderte als auch einheimische Jugendliche die Möglichkeit, die Computer und das Internet zu nutzen.
 Mit Thorsten Meininger /> und Steven Böhnlein stehen neben Frau Schwarz zwei fachkundige Honorarkräfte bereit, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Hilfestellungen zu geben.
 So können die Besucher im Internetcafé kostenlos unter Anleitung Bewerbungen schreiben bzw. das Internet bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche nutzen.